Obras del Alma

Van Broeinest naar Vestzak – alles over cultuurbeleid in de Venlose herontwikkelingswijk Q4, waar de zelfbenoemde Creatieve Industrie alle financiële en publicitaire ruimte kreeg om zich te manifesteren.

Van belangenver-strengeling, vriendjespolitiek, dubbele en drie- dubbele petten in stichtingen, verenigingen en bv's, over ongebreidelde subsidiestromen en onrechtmatige aanbestedingen, naar structureel bestuurlijk falen op gemeentelijk en provinciaal niveau.

Een drie jaar lang gedetailleerd onderzoek naar zelfverheerlijkend opportunisme en pseudo-ondernemerschap. Paperback, 176 pagina's.

De Harderij – Dutch novella about the professional and personal demise of a former supervisor in a surface hardening plant. Paperback, 44 pages

Selfless Love of Self – English narrative poetry with main themes: Cuba, Death, Enlightenment. Paperback, 116 pages

Clinical Trials – English minimalist poetry. Revolving theme: the Venlo bridges alongside Shinkichi Tajiri's sculptures. Paperback, 218 pages

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Clinical Trials is een tapijtbombardement van minimalistische, Engelstalige gedichten van Peter Janssen. Korte, heftige, vaak scherpe gedichten, een soort fragmentarische stillevens, vaak gebouwd rond het thematiek van oorlog en allemaal met een strak ritme. Aangeraden voor mensen die graag door een mijnenveld walsen, of mensen die geen wijnkelder maar een bierbunker in huis hebben, al dan niet met spannende landkaarten, roestige bruggen en treinen. Martinus Benders

Das dritte Buch von ‘Der Peter’ – Indigo Blue and Red Impact – ist zwar autobiografisch, doch es führte dazu, dass ich mir des öfteren die Frage stellte, wer ich selbst bin. Auffällig ist die Beschreibung der Zweifel, das Älterwerden, das lernen aus der Vergangenheit. Er ist ein Altersgenosse. Jemand, mit den man eine Vergangenheit von zwanzig Jahre geteilt hat, in einer Stadt, in der man sich leicht aus den Augen verliert. Wir sind einander in an den seltsamsten Orten begegnet, sprachen miteinander und gingen wieder unsere Wege. So erzählt es auch sein drittes Buch. Es springt zwischen den Jahren hin und her. Zunächst scheint das beliebig, als hätte er einzelne Geschichten und Ideen aus einem grossen Stapel Prosa gezogen. Aber schnell wird klar, das alles stimmt. Die ersten Kapitel sind in einem sehr anekdotischen Stil verfasst, auf Hirngespinste folgen zahllose treffsichere Oneliner. Der Einstieg mag mühsam sein, aber einmal angefangen, lässt es dich nicht mehr los.

Der politische Aktivist von damals bekämpft jetzt andere Dämonen. An die Stelle der Hausbesetzerkrawalle von damals traten zwischenmenschlichen Kontakten unter Extremen. Das klingt schwieriger als es ist. Das Buch ist nämlich spannend und anregend zugleich. Ist der Brocken, der nach dem Konsum des letzten Kapitels garantiert in die Kehle sitzt, erst geschluckt, zwingt es zum erneuten lesen. Dann zeigt sich auch, wie sehr seine neueren Reiseberichte aus Kuba mit den Beschreibungen der Radikalenszene der achtziger Jahre und seinem Kampf mit sich selbst und seiner Gesundheit verwandt sind. Es ist auch ein Buch über das Älterwerden, das abschiednehmen aber auch über die Hoffnung auf neue Begegnungen. Aber vor allem die eigene Identität, und nicht aufzugehen in der Masse, so leicht wie das auch gehen könnte. Und all das ohne über die ‘anderen’ zu urteilen. Das unterscheidet ihn auch von einem, wenngleich etwas älteren Zeitgenossen, Henry Rollins. Jemand, der einen ähnlichen Schreibstil pflegt und mit sich und seiner Umgebung im Streit liegt. Wo Henry aber oft in Zynismus verfällt und anderen die Schuld gibt, da geht Peter noch tiefer in sich. Auf der Suche nach Besserung und Einsicht. Arny Raedts / Westzeit



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